Das Modul Landesvermessung wird euch erstmalig im 3. Semester begegnen. Hier lernt ihr u.a. etwas über die geodätischen Grundlagen und die für dreidimensionale Positionsangaben häufigsten verwendeten Bezugssysteme.

Wofür nutze ich die Landesvermessung in der Praxis?

Falls ihr euch jetzt fragt, wo und wie dieses Modul in der Praxis anzuwenden ist – hier ein kleines Beispiel: Aktuell entwickle ich im Rahmen meines Praktikums eine webbasierte Oberfläche, die die aktuelle Position von Navigationssatelliten auf einer Karte darstellt. Um das darzustellen, bedarf es nicht nur der Koordinatentransformation, sondern vor allem auch eines Verständnisses für Positionierung auf und über der Erde.

Landesvermessung_01

Welche Inhalte werden mir in dem Modul geboten?

Nach dem Semester seid ihr auf dem Laufenden in puncto:

  • Lage, Höhe und Schwerefeld der Erde,
  • Illustrieren geodätischer Abbildungen des Ellipsoids in eine Ebene,
  • Koordinatentransformationen,
  • Einsatz globaler Satellitennavigationssysteme
  • und selbstverständlich was die topografische Ebene betrifft.

Die gern gestellte Frage auf diesem Gebiet „Wo fließt das Wasser hin?“ beantwortet ihr am Ende des Moduls im Handumdrehen 🙂

Wieviel Zeit nimmt das Ganze in Anspruch?

Wie bei fast allen Modulen im Bachelorstudiengang Geoinformatik an der HS Neubrandenburg erhält man nach bestandener Prüfung fünf Credits. Die laut des Modulhandbuchs zu investierende Gesamtarbeitszeit liegt bei etwa 150 Stunden, das heißt:

  • 28 Stunden für die Vorlesung
  • 28 Stunden Übung
  • 50 Stunden für die Belegarbeiten
  • 44 Stunden für das Selbststudium

Die Prüfungsleistung besteht wahlweise aus einer 30 minütigen mündlichen Prüfung oder aber aus einer zweistündigen schriftlichen Klausur. Die Belegarbeiten bilden die Voraussetzung zur Teilnahme an die Prüfung.
Wenn euch dieses Modul interessiert und ihr euer Wissen auf diesem Gebiet vertiefen wollt, habt ihr die Möglichkeit, im weiteren Verlauf des Studiums Landesvermessung als Wahlpflichtkurs zu belegen.

Bildquellen: