Im letzten Jahr hat Jan euch bereits erzählt, wie Mikrochips gebaut werden und wozu man Mikrocontroller überhaupt braucht.

Die Industrie stellt jährlich mehrere Millionen Mikrocontroller pro Kopf her. Das sind winzig kleine Bauelemente, die elektrische Spannungen und Ströme in elektronischen Geräten steuern. Und damit sind nicht nur eure Laptops und Handys gemeint – auch eure Mixer, eure Staubsauger und elektrischen Zahnbürsten sind voll mit Transistoren, Mikrochips und Mikroprozessoren.

Ich hab mal das ein oder andere Gerät für euch aufgeschraubt, um euch einen kleinen Blick ins Innere zu ermöglichen 🙂

 

CPU eines Gameboy Color

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CPU CGB D eines Gameboy Color – 8 MHz.

 

Mikrocontroller

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ATmega328P auf einem Arduino Uno – 16 MHz.

 

Mikrochip einer externen Festplatte

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Der Mikrochip einer externen Festplatte – ungefähr 800 MHz.

 

Northbridge eines Nvidia-Mainboard

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Dies ist eine Northbridge von Nvidia. Hier wird der Prozessor des Computers mit dem restlichen Computer, vor allem aber mit dem RAM verbunden – lief geschätzt mal mit 2 GHz.

 

AMD-Prozessor

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Eine der letzten Versionen des Athlon 64 von AMD – ein Prozessor für den PC – liefert zweimal 3 GHz. Die Metallkapsel dient nur der Wärmeableitung. Der darunter liegende Chip ist mit dem auf dem vorigen Bild vergleichbar.

Und obwohl ich eigentlich Biomathematik studiere, lerne ich all diese Sachen im Informatik-Teil meines Studiums. Wenn ihr also IT-Fans seid, sind Informatik und Softwareentwicklung nicht die einzigen Möglichkeiten, die sich euch bieten. Hier findet ihr noch weitere gute Gründe für meinen Studiengang 🙂