In diesem Beitrag geht es um mein Praktikum in der Kartoffelzucht. Einige Studiengänge sehen Praktika vor, damit Studierende in die vielen Facetten des späteren Berufs und in die Arbeitswelt im Allgemeinen hineinschnuppern können – so wie ich: auf dem Kartoffelfeld!

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Wozu überhaupt ein Praktikum?

In der Praktikumsordnung vom Studium Agrarwirtschaft ist festgeschrieben, wie viele Praktika wir absolvieren und welche Aufgaben wir übernehmen sollen. Die Praktikumsordnung variiert von Studiengang zu Studiengang, aber auch von Hochschule zu Hochschule. Für mein Studium musste ich sogar im Voraus ein achtwöchiges Praktikum machen, um zugelassen zu werden. Im Studium selbst darf ich insgesamt 24 Wochen Pflicht-Praktikum absolvieren. Den Bereich wählt man selbst. Zum Beispiel die Kartoffelzucht. Was man da lernt? Na das:

 

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Wie entstehen Kartoffelsorten?

Ich habe mein Praktikum bei der SaKa Pflanzenzucht in Ranzin/Wolgast gemacht. Dieser Betrieb beschäftigt sich mit der Zucht neuer Kartoffelsorten und mit der Erhaltungszucht (also der Erhaltung bedrohter Arten). Es waren wirklich spannende vier Wochen, die wie im Fluge vergingen und ich habe mich bei den tollen Mitarbeitern und dem Chef, Carsten Couppée, sehr gut aufgehoben gefühlt. Neben dem Zwischenmenschlichen gab es aber auch fachlich viel in Ranzin zu sehen: Das Dorf Ranzin birgt nämlich mehrere landwirtschaftliche Betriebe. Darunter die Getreidezucht Streng-Engelen und der Agrarservice Ranzin GbR, der sich um die normale Landwirtschaft kümmert. Auch hier durfte ich hineinschnuppern und einige Aufgaben selbstständig übernehmen. Kleiner Alltagstipp für die Küche – grundsätzlich lassen sich drei Kartoffelsorten unterscheiden:

  • Festkochend (für Salate und Bratkartoffeln)
  • mehligkochend (Püree, Gnocchi etc.)
  • vorwiegend festkochend (Pell- und Salzkartoffeln)

 

Kein landwirtschaftlicher Betrieb ohne schweres Gerät.

Kein landwirtschaftlicher Betrieb ohne schweres Gerät.

 

 

Mein Resümee

Ich schätze die Praktikumszeit sehr, da man sehr viel Praxiserfahrung sammeln kann und neue Menschen aus der eigenen Branche kennenlernt. Auch wenn man die Praktika meist in der vorlesungsfreien Zeit absolviert, lohnt es sich in der Regel immer 😉

Solltet ihr noch weitere Infos zum Thema Praktika suchen, dann findet ihr hier einige nützliche Artikel.

 

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Nach getaner Arbeit wird die Ernte abtransportiert.