Ich finde, so richtig wohnlich wird es zu Hause erst dann, wenn auch ein bisschen Grünzeug rumsteht. Doof ist nur, dass Pflanzen vom Baumarkt zum Beispiel erstmal in einem unansehnlichen Plastiktopf stecken und umgetopft werden müssen. Nach dem Umtopfen braucht man dann also einen Übertopf, der kann aber ganz schön ins Geld gehen. Ich habe für euch aber eine günstige Alternative entdeckt, die sich vom Stil her ohnehin ganz gut in so manche Studentenbude einfügt!

Wascht dazu einfach eine leere Konservendose aus, füllt dann ein Bisschen Blähton oder anderes Tongranulat hinein – das ist wichtig, damit sich keine Staunässe und Schimmel bilden – und pflanzt die Pflanze einfach mit normaler Erde darüber ein.

blumentopf_02

Etwas Granulat für den DIY-Blumentopf

Schicke Dosen finden sich vor allem in Abteilungen oder Läden für ausländische Spezialitäten und sind in letzteren oft nicht mal wirklich teurer. Wird man nicht fündig, nimmt man eine Dose mit Papieretikett. Dieses löst sich leicht nach einem Wasserbad ab. Mit Propylalkohol oder ähnlichem lassen sich Stempel und Klebereste entfernen.

Die Dose lässt sich dann entweder blank verwenden, oder man färbt sie noch mit Sprühlack oder Klebefolien (gibt es zum Beispiel im authentischen Holzlook) ein. Natürlich könnt ihr sie auch mit selbstgedruckten Motiven bekleben. Ich hab sogar schon Dosen gesehen, die mit Moos umwickelt waren 😉 Zur Not findet ihr im Internet bestimmt genügend Anregungen.

Weitere Tipps & Tricks rund um eure (erste) eigene Studentenwohnung findet ihr übrigens hier: