Seit meinem Abschluss in Multimediatechnik an der HS Wismar bin ich Masterstudent für Multimedia Engineering. Zeit, euch endlich mal ein paar Gründe an die Hand zu liefern, weshalb mein Studium echt Spaß bringt!

(Informations)technik ist allgegenwärtig

Ich kann mich glücklich schätzen, zur technik-affinen Generation zu gehören. Als ich das erste Mal mit dem Internet in Berührung kam, muss das so um 1998 gewesen sein. Windows 98 wurde als DAS erste echte Multimedia-Betriebssystem angepriesen und an YouTube oder Apps war damals noch gar nicht zu denken. Jugendliche wie ich hatten es leicht: Der Umgang mit neuen Technologien integriert sich immer mehr in unseren Alltag. Elektronische Bahntickets, Wikipedia – all das nutze ich und beschäftige mich nun auch beruflich, bzw. im Studium, damit.

Nicht nur anwenden, sondern auch verstehen.

Warum macht ein Computer genau das, was ich will (zumindest im Regelfall)? Tja, dafür gibt es Software, aber wie erstellt man die? Welche Werkzeuge gibt es und wie benutze ich sie? Wenn ich eine E-Mail verschicke, wird sie ja nicht „irgendwie“ beim Empfänger ankommen, dahinter steckt ein System. In Zeiten, in denen es für fast jedes Problem eine APP oder ein elektronisches Helferlein gibt, erwarten wir, dass sie auch funktionieren. Nur was ist, wenn das einmal nicht der Fall ist? Die Fehlersuche setzt spezielles Wissen voraus – und das lernt man in meinem Studium!

MINT_Rund ums Studium_Multimediatechnik

In meinem Studium beschäftige ich mich sowohl mit Medien als auch mit Informatik und Elektrotechnik.

Theorie und Praxis sind im Einklang

Jeder von euch erinnert sich bestimmt an die einer oder andere langweilige Unterrichtsstunde. Im Studium wird euch das auf Garantie auch passieren. Jedoch: Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie 😀 Das Lernen fällt aber unglaublich leichter, wenn ihr euch für die Materie interessiert. Wer unbedingt sein erstes Programm schreiben will, wird sich auch gerne mit dem Erlernen seiner ersten Programmiersprachen beschäftigen. Irgendwann fügen sich die einzelnen Wissensfetzen zu etwas großem Ganzen zusammen – der Aha-Moment! Und plötzlich ergibt alles „irgendwie“ Sinn.

Fachwissen im Alltag ist praktisch

Wenn man nicht gezwungen ist, wegen jeder Kleinigkeit den Fachmann um Rat zu bitten, kann das Geldbeutel und Nerven schonen. Spätestens, wenn ihr beim nächsten Besuch im Elektronikmarkt mitbekommt, dass der Verkäufer nur Werbetexte runterbetet, werdet ihr merken, was ich meine. Oder wie oft hing man in der Warteschleife einer Service-Hotline, obwohl sich das Problem mit ein wenig Hintergrundwissen sicherlich selbst hätte lösen lassen können? Ich denke da auch an meinen letzten Umzug. Die Einrichtung meines DSL-Anschlusses/WLAN hätte durch einen Techniker sicher einiges gekostet… da fallen mir doch spontan 10 bessere Investitionsmöglichkeiten ein 😉

Die Zukunft mitgestalten.

Steve Wozniak, Konrad Zuse oder Linus Torvalds: Alle drei waren Pioniere, Bastler, Hacker, Entwickler. Mit der Neugier als ständigen Antrieb beschritten sie neue Wege und haben die Computerentwicklung maßgebend beeinflusst. Die Kindertage der Computertechnik sind zwar schon lange Geschichte, doch die Entwicklung lässt sich nicht einfach aufhalten. Hinzu kommt, dass viele Wissenschaften zusammenwachsen. So forscht selbst Apple intensiv an der Realisierung eigener Autos. Wer weiß schon, wie weit wir in zehn oder zwanzig Jahren sind? Es wäre doch spannend, aktiv daran teilzuhaben! – Vielleicht sogar als Ingenieur?!

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