Über eine Milliarde Seiten existieren mittlerweile im Internet, sekündlich werden es mehr. Schon merkwürdig, dass man trotz dieser Vielzahl fast immer augenblicklich jede Seite erreicht, die man in die URL-Leiste eingibt. Woher weiß der Browser, wo er suchen soll? Was passiert, wenn man eine URL eintippt? Ich hab es für euch rausgefunden.

MINT_Rund ums Studium_URL

Jeder Provider, also euer Internetanbieter, unterhält sogenannte DNS-Server (DNS steht für Domain Name System). Gebt ihr jetzt zum Beispiel mint.studieren-mit-meerwert.de ein, dann leitet euer Router diese Anfrage automatisch an den DNS-Server eures Providers weiter.

Dieser kennt natürlich auch nicht zu jeder Zeit jede verfügbare Internetseite – 1 Milliarde Adressen mit 20 Zeichen, das macht grob geschätzt 20 Gigabyte, die dann bei jeder Anfrage durchsucht werden müssten –, also fragt er weiter.

Die URL mint.studieren-mit-meerwert.de gehört zur Top-Level-Domain „.de“, für die ein eigener Namensserver existiert, an die die Anfrage nun weitergeleitet wird. Schlussendlich findet er oder ein nachfolgender Server dann die IP-Adresse des „mint“-Servers des Anbieters „studieren-mit-meerwert“, die an euren Computer zurückgegeben wird. Es ist die 80.237.132.63.

MINT_Rund ums Studium_Weg URL

Der Weg einer URL vom Eintippen, über den Server bis zum Öffnen der Startseite.

Euer Browser kann nun bei dieser IP-Adresse die entsprechende Startseite anfragen. Dazu wird auch eure IP-Adresse übersendet, an die der Server nun die angefragte Seite verschickt.

Übrigens: So eine Anfrage ist damit ganz schön kurz unterwegs! Eine einzige Google-Suche beschäftigt kurzzeitig um die 1000 Computer.