Traubenzucker – der perfekte Energielieferant wenn’s mal schnell gehen muss. Bei extremen Anstrengungen, hoher geistiger Leistung oder wenn ihr im berühmten Mittagstief festhängt, ist es sinnvoll ein Päckchen Traubenzucker dabei zu haben. Doch woraus besteht er eigentlich und wie wird er überhaupt gemacht? Antworten auf diese Fragen habe für euch herausgesucht.

Traubenzucker wird nicht aus Trauben gemacht.

Aber woraus dann? Richtig ist: Traubenzucker wird zur weiteren Nutzung heutzutage aus Kartoffeln oder Mais hergestellt, da in anderen Quellen, wie Weintrauben, einfach viel zu wenig enthalten ist.

Woher hat Traubenzucker seinen Namen?

Richtig ist aber: 1792 wurde zum ersten Mal Glucose, die wir im Volksmund Traubenzucker nennen, von der Saccharose unterschieden. Bei beiden handelt es sich um aufgespaltene Kohlehydrate, daher ist die Herstellung aus Kartoffeln und Mais möglich. Da er damals aus Weintrauben extrahiert wurde, hat er seinen irreführenden Namen erhalten.

Traubenzucker_Glucose_Moleküle_Biochemie_Studium

Traubenzucker-Moleküle: In der Natur kommt die D-Glucose vor. Künstlich kann man aber nur L-Glucose herstellen. Süß schmeckt beides 😉

Traubenzucker ist ein ausgesprochen spannendes Molekül. Es ist nämlich ein wichtiger Energiespeicher für praktisch jedes lebende Wesen und auch ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Stoffwechsels.

Interessiert ihr euch für den Aufbau verschiedener Moleküle? Dann wäre ein Biochemie-Studium vielleicht genau das Richtige für euch 😀