Wir alle kennen das römische Ziffernsystem, zum Beispiel aus dem Matheunterricht in der Schule. Am Anfang ist es ziemlich ungewohnt, findet ihr nicht? Da ist man doch froh, dass wir „normale“ Zahlen benutzen.

Woher kommen unsere Zahlen eigentlich?

Und wie nennt man unsere Ziffern überhaupt? Arabisch, würden die meisten von euch wahrscheinlich sagen, denn das hat man schon mal gehört.

Aber jetzt kommt’s: Das was wir als „arabische Ziffern“ kennen, also die Zahlen, die wir benutzen, sind eigentlich eine Erfindung aus Indien. Richtig ist aber, dass die Araber sie über Nordafrika und Spanien nach Europa brachten.

Das Rechnen fällt mit arabischen Ziffern leichter

Der Grund dafür, dass sich das indische Zahlsystem gegen die römischen Ziffern durchgesetzt hat ist schlicht, dass das Rechnen massiv durch den Aufbau der Zahlen erleichtert wird. Bei den römischen Zahlen ist der Wert einer Ziffer immer der gleiche. Die „V“ bleibt eine fünf, es sei denn man addiert andere Zahlen hinzu. Anders ist es mit den arabischen/ indischen Ziffern. Die Ziffer „5“ kann den Wert fünf haben, aber je nachdem an welcher Stelle sie steht auch fünfzig bedeuten, z.B. in der Zahl 256.

Das arabische Zahlensystem ist also etwas flexibler und deshalb hat es sich auch im Laufe der Jahre durchgesetzt und wird noch immer verwendet.