Habt ihr’s gewusst? Weder ist es am Äquator am wärmsten, noch an den Polen am kältesten!

Am wärmsten ist es in den USA: Die höchsten Temperaturen für normale Luft im Schatten wurden bisher im Death Valley in Kalifornien (56,7 Grad Celsius) und in der Stadt Azizia in Libyen (58 Grad Celsius) gemessen. Beide Orte sind mehrere tausend Kilometer vom Äquator entfernt.

Für die Temperaturen im Death Valley gibt es dabei geographische Erklärungen. So weht durch das Death Valley etwa ein langsamer Wind, der sich auf seinem Weg an den Felsen aufheizt und so heiße Luft in das Tal trägt.

Interessanterweise gibt es noch keine sinnvolle Erklärung für die hohe Messung in Libyen und das, obwohl sie schon fast hundert Jahre her ist.

Am kältesten ist es in Russland: Die tiefsten Temperaturen wurden bisher an der russischen Antarktisstation Vostok gemessen (-88 Grad Celsius). Diese Station liegt mehr als tausend Kilometer nördlich des Südpols.

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Übrigens, die niedrigste je in Greifswald gemessene Temperatur lag am 23. Februar 1956 bei -27,2°C. Also, Winterstiefel nicht vergessen 😀