Langsam wird’s ernst!

Das siebte Semester hat angefangen. Das Ende naht, nun ist bald Schicht im Schach, aber was nun tun? WAS will ich in meiner Bachelor-Arbeit machen und WO will ich sie schreiben? Und an WEN kann ich mich wenden? Viele Fragen schwirren einem durch den Kopf, denn nun wird es ernst. Aber habt keine Sorge. Alles geht seinen Lauf, ihr müsst nur dran bleiben und bereit sein, ein wenig Zeit zu investieren.

Macht euch keinen Kopf – sucht euch eine gute Betreuung!

Stefanie_Bachelor_SelfieIm September habe ich mit dem siebten Semester Medizininformatik / Biomedizintechnik angefangen und mir überlegt, so langsam müsstest du dich um deine Abschlussarbeit kümmern 😀 Ich bin ein Mensch, der sich immer sehr viele Gedanken macht, weil alles sofort klappen muss. Und wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann breche ich in Panik aus. Ich habe mir darum einen Professor geschnappt, bei dem ich mir sehr gut vorstellen konnte, dass er meine Arbeit betreut und bei dem ich die Gewissheit habe, dass er mir weitere Informationen geben und mir helfen wird. Professor Dräger hat mich dann erst einmal beruhigt. Er meinte, ich solle mir überhaupt keinen Stress machen, es habe alles noch genügend Zeit.

Ein Praxispartner kann hilfreich sein, ist aber keine Pflicht

Er gab mir die wichtigsten und hilfreichsten Tipps. Beispielsweise, dass ich mir zuerst klar darüber werden solle, ob ich eine berufsbegleitende Bachelor-Arbeit schreiben möchte. Denn wenn man danach auch seinen Master machen will, wäre es sehr gut in einem Unternehmen oder in einem öffentlichen Betrieb nachzufragen. Oder plant man eine „unbegleitete“ Arbeit zu schreiben, dann reicht es auch aus über ein geeignetes Thema an der Fachhochschule zu schreiben. Wir haben uns dann zusammengesetzt und sind einige Firmen in Mecklenburg-Vorpommern durchgegangen. Letztendlich liegt es aber an euch, denn der Prof kann schließlich nicht alles für euch machen 😉

Ich habe in Greifswald, Stralsund, Rostock und Berlin rumtelefoniert und werde nun voraussichtlich nach Greifswald in das Leibniz Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. gehen. Das INP Greifswald ist europaweit die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung zu Niedertemperaturplasmen, deren Grundlagen und technischen Anwendungen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich eventuell im Bereich der Grundlagenforschung und in der Entwicklung plasmagestützter Verfahren und Produkte mitarbeite und dass sich hierfür eine geeignete Bachelor-Thesis finden lässt. Ich möchte meine Bachelor-Arbeit mehr im medizinischen Bereich verfassen, um mein biologisches, anatomisches und physiologisches Wissen zu erweitern, weil mein Interesse für Plasmaforschung sehr hoch ist.

Also habt keine Angst oder Scheu. Macht das, worauf ihr Lust habt und wofür ihr euch schon immer interessiert habt! Schnappt euch einen Dozenten, der euch sicherlich nicht hängen lassen wird, und legt los!