Grundlagen und Schwerpunkte im Studium

Das Studium in Medizininformatik/ Biomedizintechnik umfasst viele Bereiche auf naturwissenschaftlicher Basis.

In den ersten Semestern werden Grundlagen aus der Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Programmierungstechnik, Physiologie und Anatomie vermittelt.

Biomedizin_Medizininformatik_Oszilloskop_FH Stralsund

Nach dem Studium kennt ihr euch auf jeden Fall mit diversen Bauelementen aus

Später spezialisiert man sich und erfährt tiefere Einblicke in die verschiedenen Programmiersprachen, wie z.B. C/ C++ und Java im Labor für Software, Software-Engineering und Mikroprozessortechnik. Auch die Netzwerksicherheit stellt ein interessantes Modul für IT-Liebhaber, die sich gerne mit Protokollen und Standards beschäftigen, dar.

Bauelemente_Medizininformatik_Biomedizintechnik_FH Stralsund

Im Labor lernt ihr Narkosegeräte und Co kennen

Praxiswissen, Übungen und Labore

Ihr nehmt an vielen Laboren für die Geräte- und Messtechnik in der Medizin teil, in denen man selbst Erfahrungen an Geräten wie Ultraschall, Dialysegerät, Beatmungsgerät oder Laser sammeln kann. Mit dem Professor besuchen die Studenten zweimal im ersten Semester die Anatomie in Greifswald und erweitern ihr Know-How über den menschlichen Organismus an Leichen 😛 Im sechsten Semester finden Seminare im HANSE-Klinikum Stralsund für verschieden medizinische Themen, wie Röntgen, Endoskopie, Blutreinigungsverfahren, Hochfrequenzchirurgie, Lungenfunktionsdiagnostik und Ultraschall statt.

Biomedizintechnik_Medizininformatik_FH Stralsund

Ein Oszilloskop misst elektrische Signale

Die Inhalte drehen sich aber nicht nur um Informatik

Über interne und externe Abläufe im Krankenhaus, sowie über die Datenhaltung beziehungsweise Datensicherung und Prozessunterstützung in Kliniken besuchen die Medizininformatiker Vorlesungen in den Fächern Gesundheits-, Krankenhausinformations- und Telemedizinische Systeme.

Biomedizintechnik_Medizininformatik_Fh Stralsund

Durch die Theorie muss man durch, manchmal ist das eben so 😉

Den Verlauf einer medizinischen Dokumentation, das richtige Auswerten von Statistiken mit entsprechender Software und Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre lernt ihr auch kennen.

Das Praxissemester rundet das Studium ab

Im fünften Semester führen alle Studierenden ihr Praxissemester durch, besuchen für etwa fünf Monate ein Klinikum oder einen Betrieb und sammeln praktische Erfahrungen in ihrem zukünftigen Berufsleben.

Die Bachelorarbeit folgt im siebten Semester

Nach sechs Semestern folgt das abschließende siebte, in dem die ersten drei Monate regulär Vorlesungen stattfinden und man anschließend mit seiner Bachelor-Arbeit beginnen kann. Nach dem Bachelor-Abschluss habt ihr die Möglichkeit einen Master in Medizininformatik (Dauer drei Semester) zu beginnen oder euch ins Berufsleben zu stürzen 😉

Berufsaussichten – was kommt nach dem Studium?

Eine Vielzahl von Wünschen und Anforderungen als zukünftiger Medizininformatiker beziehungsweise Biomedizintechniker können im späteren Berufsleben gedeckt werden: Im Bereich der Informatik kann man sich als IT-Spezialist oder Software-Entwickler von Krankenhausinformationssystemen bewerben oder sich in den Abläufen von Klinikkonzernen als Administrator, Produkt– oder Datenmanager etablieren. Im medizintechnischen Bereich erfüllt man sich dann als z.B. als Entwicklungs– und Service-Ingenieur seine Zukunftsvisionen.

Ihr wollt euch noch weiter informieren? Mein Tipp, schaut doch mal hier: