Wie man in Neubrandenburg eine Wohnung findet, habe ich euch ja bereits verraten. Nun möchte ich euch etwas über das Leben im Studentenwohnheim erzählen. Ich selbst habe zu Beginn meines Studiums ein Jahr dort gewohnt. Falls ihr euch für das Leben in der WG interessiert, dann freut euch auf den Hannas Artikel.

Hier erst mal ein paar Fakten:

Das Studentenwohnheim in Neubrandenburg besteht aus vier sechsgeschossigen Wohnblöcken mit insgesamt 401 Wohneinheiten. Pro Etage gibt es vier Flure und pro Flur existieren vier bis fünf Einzelzimmer und zwei Bäder. Diese Zimmer gibt es in den Größen 11,5, 16,5 und 18,8 qm. Zwei Flure teilen sich dabei eine Küche. Die Küchen sind gerade frisch saniert und mit zwei großen Kühl- und Gefrierschänken und einer Sitzecke ausgestattet. Dass auch ein Herd und Küchenschränke vorhanden sind, muss ich wohl nicht erwähnen.

Wohnheim

Einmal die Woche kommt eine Putzfrau ins Wohnheim – nur das eigene Zimmer muss man selbst aufräumen 😛

Das Beste ist: Einmal die Woche kommt die Putzfrau und macht Flur, Küche und Bäder wieder blitzblank. In den vier Wohnheimen gibt es außerdem insgesamt 19 Einzelappartements. Diese besitzen ihr eigenes Badzimmer und eine Pantryküche. Das ist zwar Luxus, aber dafür muss man auch alles selber sauber machen 😛 Die Preise der Zimmer belaufen sich auf 173,-€ bis 205,-€ inklusiv Strom, Heizung, Wasser und natürlich Internet. Die Zimmer selber sind ausgestattet mit einem Einzelbett mit Matratze, einem Schrank, einem Regal sowie einem Schreibtisch und ein bis zwei Stühlen.

 

Wie lebt es sich im Studentenwohnheim?

Meiner Meinung nach kann man nicht pauschal sagen, wie man dort lebt. Ist es laut? Ist es einsam? Ist es stressig? Das alles kommt ganz auf die Person an, die dort lebt, und auf die anderen Bewohner des Flurs. Mein Flur war ganz ruhig und leider deswegen manchmal auch sehr langweilig. Aber das Wohnheim ist groß. Irgendwo ist immer was los. Und dann fand ich es ganz besonders schön, dass man sich in sein Zimmer zurückziehen kann und einen keiner stört. Bei den Wohnheimen befindet sich außerdem eine Sauna sowie nebenan in der Hochschule ein kleiner Fitnessraum für den Ausgleich neben dem Studium. Zwischen den Wohnheimen ist außerdem noch der Studentenclub. Dieser hat zweimal in der Woche geöffnet. Jeden Dienstag ist dort Party angesagt. Mich persönlich hat die Lautstärke dort nie gestört, aber wer mit dem Fenster zur Clubseite wohnt und sehr geräuschempfindlich ist, sollte das Fenster beim Schlafen lieber zulassen. Oder besser: Ihr geht gleich mit feiern 🙂 Donnerstags ist im Club immer ein Kneipenabend. Dort trifft man sich das zum gemütlichen Feierabend-Bier oder zum Billardspielen.

Ich habe die Zeit im Wohnheim sehr genossen. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer Ruhe braucht zieht sich in sein Zimmer zurück und wer Action sucht, kann sich z.B. im Club austoben. Ein weiterer Vorteil liegt in der Nähe zur Hochschule. Da die Wohnheime auf dem Campus liegen, ist es in die Vorlesung, die Mensa und die Bibliothek ein Katzensprung.

Wer zum Studieren in eine fremde Stadt geht, ist im Wohnheim richtig aufgehoben. Ihr lernt schnell neue Leute kennen und genau das ist es doch, was das Studium so aufregend macht, oder? 😀